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Escalante and Hole in The Rock

Das Begrüssungskomitee des Slot Canyons Inn in Escalante macht es sich sofort auf unserer warmen Motorhaube bequem. Mary Kaye bereichert mit ihren Cowboy-Balladen den Abend in diesem familiär-gemütlichen Bed and Breakfast, das auch ein hervorragendes Nachtessen serviert.  Hier befinden wir uns im Herzen des Grand Staircase-Escalante National Monument, das sich über einen der abgelegensten, verlassensten und landschaftlich grossartigsten Teil des Südwestens erstreckt. In Ortsnähe steigen wir über Stock und Stein und bewundern die in vielen Farben schimmernden Reste längst versteinerter Bäume.

On that chilly day the welcome comity of the Slot Canyons Inn immediately make themselves comfortable on our warm hood. Cowboy singer Mary Kaye is in charge of getting us in the right mood in the evening. Escalante is the stepping stone for exploring the Grand Staircase-Escalante National Monument. We are in the most remote, uninhabited but also most scenic part of the Southwest. Next to the village we stroll through a quite remarkably coloured assembly of petrified wood. 

 

Devil’s Garden trägt seinen Namen zu Recht. Im Dunkeln bedrohen einen diese Stein-Kobolde sicher wie eine Armee von Teufeln. Die Erosion hat in diesem kleinen Tal wahrhaft bizarre Sandsteinformationen hinterlassen.

I would rather not stroll through Devil’s Garden during nighttime!

 

Bei Dry Fork erkunden wir slot canyons – auf Holperdeutsch enge, durch fließendes Wasser geschaffene Schluchten. Ohne die kräftigen Arme zweier tschechischer Weltenbummler, die zwischendurch als Plattenleger arbeiten, hätten wir den Einstieg in den Peekaboo slot nie geschafft. Auch innerhalb ist noch Hochschieben und -ziehen erforderlich, damit wir uns durch diesen engen Schlitz winden können. Am Ende stehen wir auf dem Plateau, über das wir zum oberen Ende des Spooky Canyon überqueren. Dieser Schlitz durch den Sandstein verdient wahrhaftig die Bezeichnung ‘schaurig’ . An der engsten Stelle sind nur noch knapp 30 Zentimeter zwischen den Wänden. Wir müssen uns seitwärts gehend durchzwängen und den Gegenverkehr mit Rufen auf uns aufmerksam machen. Die ganze Expedition ist so spannend und anstrengend, dass Klaustrophobie nie eine Chance zum Zuschlagen hat.

Some miles further along we stop at Dry Fork to explore some slot canyons. Luckily we run into two healthy guys from Prague who earn their travel money as tilers.  Their strong arms help us over the 12 ft step into Peekaboo gulch and over a couple more steps further on. At the end of this canyon we cross over the mesa to the upper end of Spooky gulch. What an fitting name for this slot. At the narrowest point you have to squeeze sideways as it is only 12 inches wide. Adrenalin runs high, so there is no chance for claustrophobia to set in.

 

Zurück auf der Strecke, die sich in viele Creeks hinunter und aus ihnen wieder hinaufwindet, holpern wir in Richtung Hole in the Rock.  Die Fahrbahn verändert sich langsam von einer gut gepflegten Naturstrasse in eine herausfordernde Schotterpiste, die auch einmal durch weichen Sand und dann wieder über glatte Felsrücken führt. Nur dank der grossen Bodenfreiheit unseres Mietautos schaffen wir es auch über den Teil, der als ‘4 wheel drive’ bezeichnet ist. Plötzlich taucht vor uns ein Einschnitt in der Felskette auf. Wir haben den legendären Punkt erreicht, an dem die Pioniere 1866 für ihre Planwagen einen schmalen, extrem steilen Abstieg zum Colorado River freigesprengt und planiert haben. Über den Lake Powell hinweg sehen wir das wilde Tal, durch das sie sich auf der anderen Seite den Aufstieg zurück aufs Hochplateau erkämpften. Um 17:00 machen wir uns auf den Rückweg, der uns nochmals über 100km Schotter und Staub führt. Im Abendlicht können unsere Augen und Sinne vom Ausblick auf den Navajo Mountain, dem grandiose Riff dem wir entlangfahren und der unendlichen Weite der Landschaft nicht genug bekommen.

Back on the road we bump onwards towards Hole in the Rock. The road winds down into many a creek and climbs steeply out of them. The surface gradually changes from graded dirt to rock strewn, sandy and sometimes pure shale. Our rental has enough clearance to get us over the 4 wheel stretch and suddenly there is a gap in the sandstone ridge in front of us. We gape down the cut the pioneers widened in 1866 to let their wagons down to the Colorado River and up the other side. It is already 5 pm when we finally start our 62 miles treck back. The evening light gives us breathtaking views of Navajo Mountain, the cliffs that line the road on the western side and the unending open space towards the east. 

 

 

 

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